SEO Wörterbuch C
- Cache:
wird meist der Arbeitsspeicher des PCs bezeichnet. In Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung wird meist der Google Cache gemeint. Dieser zeigt eine gespeicherte Version der Webseite beim letztmaligen Besuch des Googlebots.
Sollte eine Webseite einmal nicht erreichbar sein, kann diese dann über den Cache eingesehen werden. Der Cache stellt eine Webseite so dar, wie eine Suchmaschine diese beim Spider-Prozess erfasst hat. Daher entlarft ein Blick in den Cache einige Spam-Methoden und Manipulationen. Die Zwischenspeicherung im Cache kann durch einen speziellen Meta-Tag (“No-Cache”) unterbunden werden. Caches sind aber auch in einem anderen Zusammenhang mit Suchmaschinenoptimierung relevant: Vielfach werden Webseiten von Providern (wie z.B. T-Online) im Puffer eines Proxy-Servers zwischengespeichert. Erfolgt später von einem anderen Kunden des Providers ein Zugriff auf die Webseite, dann wird diese nicht vom Webseiten-Betreiber geladen, sondern aus dem Cache des Proxy-Servers. Dieses Phänomen bewirkt, dass ohne technische Gegenmäßmaßnahmen die wirklichen Zugriffszahlen auf eine Webseite selten völlig korrekt ermittelt werden. - Cascading Style Sheets:
Abk. “CSS”. Cascading Style Sheets ermöglichen die Trennung von Inhalt und Layout bei der Gestaltung von Webseiten. Layouteigenschaften wie z.B. Schriftarten und Schriftgrößen werden über CSS ähnlich wie Formatvorlagen deklariert. CSS-Anweisungen können auch in eine externe Datei ausgelagert werden. Früher waren CSS einmal ein Instrument von Suchmaschinen-Optimierern, um Keywords unsichtbar in Webseiten unterzubringen. Das dürfte heute nicht mehr funktionieren. - CGI:
Abk. von “Common Gateway Interface”. Bezeichnet eine Schnittstelle zwischen Server und Programmen, die bei der Anforderung einer Webseite ausgeführt werden. Mit CGI-Programmen können dynamische Dienste im Internet realisiert werden (z.B. Verarbeitung von Formularen oder Foren).
[[ engl. common gateway interface ] CGI ist eine Schnittstelle zwischen dem HTML-Dokument und einem Programm auf dem Server. Das Programm liegt üblicherweise im sogenannten “cgi-bin”-Ordner des Servers, da dort die Nutzungsrechte für *.cgi- und *.pl-Dateien gegeben sind. Meistens verwendet man die CGI-Files, um Formulare zu versenden, Newsletter zu verwalten oder aber auch um dynamische Webseiten zu gestalten. Kurz: Mit CGI kann so gut wie alles realisiert werden – ein absolutes Muss für jeden Webworker !] - Checkbox:
Kleines – meist weißes Quadrat, das zum “Ankreuzen” von Auswahlmöglichkeiten genutzt wird. Wenn man es mit der Maus anklickt, so wird meist ein Kreuz angezeigt.
Für Webworker: Checkboxen werden meist in Verbindung mit Formularen oder CGI-Files benutzt. Jede Checkbox kann im HTML-Quelltext verschieden benannt werden, damit man in der Ausgabe z.B. eines Email-Formulares auch sieht, was der User angeklickt hat und was nicht. - Chmod:
Mit dem Chmod-Befehl werden Zugriffsrechte auf Servern erteilt. Jeder einzelne Ordner und jede einzelne Datei kann einen Chmod besitzen. Dieser kann über den FTP-Client eingestellt werden. [ meist rechte Maustaste ] Man kann damit die Chmod-Werte vergeben. - Click:
Aufruf einer Webseite durch Aktivieren eines Links. - Class-C IP:
Die Class-C IP kann dadurch abgelesen werden, dass die ersten 3 Blöcke (Trennung der Blöcke erfolgt durch einen einfachen Punkt) einer IP gesondert betrachtet werden. Bei der Suchmaschinenoptimierung ist es sehr wichtig, dass Webmaster die viele Webseiten betreiben diese nicht alle auf einer Class-C IP unterbringen. Dies ist aber nur dann relevant, wenn die Projekte untereinander verlinkt werden sollen und sich somit gegenseitig unterstützen. Es empfiehlt sich, mehrere Homepages auf unterschiedlichen IPs unterzubringen oder diese sogar auf verschiedene Provider zu verteilen. - Cloaking:
Unter Cloaking versteht man die “verhüllte” Suchmaschinenoptimierung. Viele Webseiten setzen diese Technik ein, die vom User meist komplett unbemerkt bleibt.
Die Möglichkeit, einer IP-Weiterleitung mittels eines simplen Scriptes [ z.B. ein CGI- oder PERL-Script ], welches bei jedem Seitenaufruf aktiviert wird und den Besucher mit einer bestimmten IP weiterleitet, ist international bekannt.
Viele Spammer versuchen nun durch die gezielte Umleistung der IP-Adressen von Suchmaschinen-Robots einen deutlichen Ranking-Vorteil zu erlangen. Sobald die IP [ diese sind in der SEO-Szene bekannt ] beim Webseitenaufruf erkannt wird, wird der Suchmaschinen-Robot auf eine speziell für ihn optimierte Seite weitergeleitet. Diese Seiten bestehen oftmals aus eine Liste von mehreren Hunderten oder Tausenden von Keywords oder zusammenhängenden Texten mit auffallend hoher Keyword-Density und Keyword-Relavance.
Die Webseite, die ein normaler User zu sehen bekommt, ist meist eine vollkommen anders gestaltete Seite, die bei den meisten Suchmaschinen erst gar nicht aufgenommen werden würde und/oder mit den Suchbegriffen, die der User in eine Suchmaschine eingegeben hat und anschließend auf die Cloaking-Seite gelangt ist, inhaltlich nichts zu tun hat.
Möglichkeiten des Cloaking
Mittels Cloaking kann man eine Webseite, auf der z.B. Hundefutter angeboten wird auch unter Suchbegriffen [Keywords] wie Nagellack auffinden.
Diese softwaregestützte Vorgehensweise wird meist noch weiter optimiert. Viele Spammer setzen deshalb für jeden einzelnen Suchmaschinenrobot eine IP-Weiterleitung ein – das Ranking der Webseite ist dementsprechend bei einer Vielzahl von Suchmaschinen sehr gut.
Da aber viele Suchmaschinenbetreiber das Cloaking nicht dulden können und wollen, gibt es bereits viele Suchmaschinen, welche die dahinter steckende Methodik mittels verschiedener Mechanismen entlarven.
Hinweis zu Cloaking.
Webseiten, die mittels Cloaking bekannt gemacht werden, werden bei den Suchmaschinen gesperrt, sobald das Cloaking nachzuvollziehen ist. Viele Suchmaschinen nehmen derartige Webseiten erst gar nicht mehr auf.
Zusätzlich kommt noch der Aspekt hinzu, dass wenn man eine Webseite [s.o.] für Hundefutter findet, wenn man “Nagellack” bei einer Suchmaschine eingegeben hat, meist die Seite sofort wieder verlässt bzw. diese erst gar nicht betritt. Die Verkaufszahlen von Webseiten, auf denen Cloaking eingesetzt wird sind meist so schlecht, dass eine Rentabilität weit entfernt ist.
Wer aber langfristig die Erfolge seiner Webseite sichern und ausbauen will, der sollte auf qualifizierte und produktinteressierte Besucher setzen. Die Überarbeitung Ihrer Webseiten durch einen erfahrenen Suchmaschinenoptimierer schafft die perfekte Basis für dauerhaften Erfolg im Internet. - Crack:
Ein Crack ist eine illegale [!] Software mit deren Hilfe man professionelle Software täuschen kann. Ein Crack erstellt die, für die professionelle Software nötigen Identifizierungs- oder Registrierungsdaten oder umgeht die Abfrage derselben.
Optional kann mit einem “Crack” auch eine besonders fähige bzw. computerversierte Person tituliert werden. Die Bezeichnung wird meist als Hervorhebung der überdurchschnittlichen Fähigkeiten der Person benutzt. Ein “Computer-Crack” oder ein “Internet-Crack” ist meist ein Power-User, der sich besonders qualifiziert und / oder bewährt hat. - Crawler:
Unter einem Crawler versteht man ein Bestandteil einer Suchmaschine, der die angemeldeten bzw. eingetragenen Webseiten aufruft und deren Inhalte abruft um die Webseiten in den Index der Suchmaschine aufzunehmen. - Click-Popularität:
Manche Suchmaschinen haben damit experimentiert, die Popularität von Webseiten anhand der Zahl der Clicks in Ergebnisseiten zu bewerten (z.B. Direct Hit). Die am Häufigsten geklickten Ergebnisse erhielten eine bessere Ranking-Position. Dieses Verfahren hat jedoch keine Verbreitung bei Suchmaschinen gefunden, da es einfach manipuliert werden konnte. Siehe auch “Google Click-Tracking”. - Click Through Rate:
Abk. “CTR”. Prozentuale Klickrate eines Werbeobjekts. Bezeichnet das Verhältnis zwischen der Häufigkeit, in der ein Werbeobjekt (z.B. Banner) angezeigt wurde (Page Impressions) und der Häufigkeit, in der auf das Werbeobjekt geklickt wurde (Clicks). Die CTR wird als Maß für die Werbewirkung einer Maßnahme genutzt. Im Zusammenhang mit Suchmaschinenoptimierung relevant: Je besser das Ranking einer Webseite in einer Suchmaschine, desto höher ist i.d.R. die Click Trough Rate. - Client:
Ein Client ist ein Computer bzw. Programm, das auf die Ressourcen, Dienste oder Daten eines Servers zugreift. Der Client schickt Anfragen des Nutzers in einem speziellen Protokoll an den Server und stellt dessen Antworten in lesbarer Weise auf dem Bildschirm dar. Ein Browser, mit dem auf das Internet zugegriffen wird, ist z.B. ein Client. - Client-Server-Architektur:
Netzwerk- bzw. Datenbankstruktur, bei dem eine hierarchische Aufgabenverteilung vorliegt. Der Server ist dabei der Anbieter von Ressourcen, Diensten und Daten – die Arbeitsstationen (Clients) greifen darauf zu. - Cloaking:
Cloaking (abgeleitet von Cloak, dt. “Deckmantel”) liegt vor, wenn unter derselben URL anhand bestimmter Kriterien unterschiedliche Inhalte durch den Server ausgeliefert werden. Je nachdem, welchem Kriterium ein Besucher bzw. User Agent entspricht, erhält er eine Webseite präsentiert, die auf ihn hin optimiert worden ist. Cloaking kann z.B. dazu verwendet werden, um menschliche Besucher von den Spidern der Suchmaschinen zu unterscheiden. Ziel ist es hierbei, durch individuell optimierte Webseiten eine hohe Suchmaschinen-Position zu erreichen. Im Extremfall haben die Inhalte einer Website, die von einer Suchmaschine erfasst wurden, überhaupt nichts mit dem zu tun, was ein menschlicher Besucher im Endeffekt vorfindet, wenn er ein Suchergebnis-Eintrag in der Suchmaschine anklickt. Werden Cloaking-Methoden von Suchmaschinen als Spam enttarnt, kann dies zu einem Ausschluss der Website aus dem Datenbestand führen. Cloaking erfordert Verfahren wie IP Delivery oder User Agent Delivery. - Closed Loop:
Dt. “Geschlossene Verlinkung”. Linkstruktur, bei der Websites in extremen Maße miteinander querverlinkt sind, aber i.d.R. keine sonstigen Inbound Links und Outbound Links vorhanden sind. Wird von Google sicher erkannt und als Spam bestraft. - Comment: Siehe dt. “Kommentar”.
- Controlling:
Suchmaschinenoptimierung kann wie ein Projekt betrachtet werden, das alle Stufen von Planung, Steuerung und Kontrolle umfasst. Im Rahmen der Projektsetzung kommt dem Controlling – also dem systematischen Abgleich zwischen den Projektzielen und der bisherigen Zielerreichung eine wesentliche Funktion zu. Nur ein systematisches Controlling ermöglicht, eine qualifizierte Aussage über den Erfolg einer Suchmaschinenoptimierung zu treffen. Konkrete Maßnahmen des Controllings sind z.B. die regelmäßige Bestimmung der erreichten Suchmaschinen-Position (im Zeitverlauf sowie in verschiedenen Suchmaschinen), die Beobachtung der Entwicklung von Backlinks oder die Erfassung des Besucherverhaltens anhand von Logfiles oder Tracking-Tools (z.B. Google Analytics). - Conversion Rate:
Siehe dt. “Konversions-Rate”. - Cookie:
Datei, die beim Besuch mancher Websites auf der Festplatte des Besuchers abgelegt wird. Cookies sind Text-Dateien und dienen der (Zwischen-)Speicherung von Daten. Cookies dürfen eine maximale Größe von 4 KB nicht uberschreiten. Sie beinhalten oft Informationen über Besuchsdauer, besuchte Seiten oder Eingaben des Besuchers. Die meisten Suchmaschinen akzeptieren keine Cookies. Webseiten, die die Akzeptanz von Cookies für den Zugang zwingend erfordern, werden daher von diesen Suchmaschinen nicht erfasst. - Cost per Click:
Abk. “CPC”. Bezeichnet die Kosten pro Click auf einen Link im Rahmen entsprechender Werbe-Programme wie z.B. Google Adwords. - Counter:
Dt. “Zähler”, auch “Page Counter”. Counter sind auf zahlreichen Websites zu finden. Als Monitoring-Instrument für die Suchmaschinenoptimierung sind diese wenig geeignet, da nicht die Besucher, sondern die Besuche gezählt werden. Ein Besucher kann daher mehrere Counter-Zählungen auslösen. Für das Monitoring wird stattdessen die Auswertung der Logfiles dringend empfohlen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass durch Proxy-Server auch Logfiles oftmals einen Teil des Besucherverkehrs unterschlagen können. - CPC:
Abk., siehe “Cost per Click”. - Crawler:
Siehe “Spider”. - CRM:
Abk., siehe “Customer Relationship Management”. - Cross-Linking:
Dt. “Querverlinkung”. Bezeichnet die gegenseitige Verlinkung vieler (oder aller) Seiten zwischen verschiedenen Websites. Die Motivation für Cross-Linking resultiert gewöhnlich aus dem Bestreben, die Link Popularity von Seiten zu steigern bzw. eine gewünschte Vererbung des Google PageRanks zu erreichen. Cross-Linking kann in extremen Fällen von Google mit einem “PR 0″ als Spam bestraft werden. - Cursor:
Man nennt den abwechselnd schwarz/weiß blinkenden Strich Cursor. Diesen findet man überall, wo man als User Daten eingeben kann – also bei der Textverarbeitung, in Eingabefeldern auf Webseiten, in der Registrierung von Software – diese Liste lässt sich unendlich lang fortführen !
Wenn man gerade im Begriff ist, zu Schreiben, dann zeigt einem der Cursor in Form eines nicht blinkenden, monoton schwarzen Striches an, wo der Text endet.
Hört man auf zu Schreiben ,dann blinkt der Cursor wieder am Ende des Textes – er richtet also das Augenmerk auf den aktuellsten Teil eines Textes. - CSS:
Abk., siehe “Cascading Style Sheets”.
CTR:
Abk., siehe “Click Trough Rate”.




