Online Shop
In diesem zweiten SEO Beispiel versuche ich ein paar Tipps zu ermitteln, was Sie möglicherweise bei der Optimierung Ihres Online Shops helfen können.
In der Regel Shops haben es deutlich schwerer, gute Platzierung in den Suchmaschinen zu erreichen oder zu bekommen, da die meist die wichtigsten Voraussetzungen nicht oder nur bedingt erfüllen:
• Kaum verwendbarer Content (Fließtext)
• Schlechte Verlinkung Strategie oder nur durch Suche zugängliche Produkte
• Dynamische URLs, die keine relevante Keywords enthalten.
Aber mit Hilfe dieses SEO Beispiel lässt sich doch was tun. Das beste Beispiel hierfür ist Amazon, deren Webseite bei vielen Produkten unter den vordersten Plätzen zu finden. Also das Konzept ist einfach: Man nehme eine breite Palette von Handys und Spielkonsolen, und biete diese dem Fachhandel an.
So kann jeder Handy und Spielkonsolprofi online schnell sein Lager auffüllen. Nebenbei kann man ja auch den Endkunden bedienen. Es gibt etwa 50.000 Artikel, davon viele sehr speziell. Mit entsprechend exotischen Namen, die nur der Fachhandel kennt. Der Shop ist natürlich komplett dynamisch aufgebaut. Die kom¬plette Navigation funktioniert über JavaScript-Links; jeder einzelne Klick bekommt über eine Reihe von Skripten die Session-ID mitgeliefert.
Die ersten beiden Probleme hat jeder Shop: Session-IDs- und dynamische Links. Bei ge¬nauerem Überlegen braucht man die dynamischen Links aber gar nicht, jedenfalls nicht sofort. Solange der Kunde im Shop blättert und sucht, muss seine Aktion nicht verfolgt werden. Erst nach der Registrierung oder vielleicht nachdem der erste Artikel in den Ein¬kaufskorb gewandert ist. Das heißt, man muss sich die beiden unterschiedlichen Funktio¬nen des Shops vor Augen führen: Gute Informationen für Suchmaschinen und einfacher Einkauf. Beides kann man ein Stück weit trennen.
So wurde das Problem gelöst: Alle Links werden ohne JavaScript-Konstruktion ausgelie¬fert. Jede Seite bekommt einen ausführlichen Navigationspfad, einen „Breadcrumb Trail” oder Krümelpfad, wie man in USA sagt..Der Navigationspfad führt über alle Produktgrup¬pen zurück zur Homepage. Wie bei Hänsel und Gretel. Zudem bekommt jede Seite zusätz¬lich automatische Links zu empfohlenen anderen Produkten. Die werden direkt aus der Datenbank erstellt. Und außerdem werden die dynamischen URLs über Apache mod rewrite (siehe Kapitel 4.3.1) zu statischen Links umgebaut.
Die Shop-Software samt Session-ID wird erst aktiv, wenn der Nutzer sich das erste Mal zu einer Bestellung entschließt. Da die Produktdatenbank eine ganze Reihe von Detailinfor¬mationen bereithält, werden diese auch noch auf die Seite geschrieben. Eine Kurzbeschreibung des Produktes wird mit Hilfe der Produktdatenbank in den Meta-Tag Description geschrieben. Am Ende steht jetzt ein Produktkatalog mit gut sortierten und präsentierten Produkten; dahinter steckt ein Shop, der aber erst aktiv wird, wenn der Nutzer wirklich eine Interaktion durchführt.
Am Ende dieses zweiten SEO Beispiels hier nochmal ein Tipp:
Mit Umfangreichen Beschreibungen, Besucherkommentaren und neue erstellen Seiten werten Sie Ihren Shop nicht nur für Suchmaschinen auf jeder Besucher wird es Ihnen danken, etwas mehr Informationen zu bekommen als nur einen Namen, ein Bild und den dazugehörigen Preis.




