Social Media Marketing: Vorteile vs. Nachteile
Social Media ist in aller Munde. Schon heute ist für viele Branchen ein aktiver Umgang mit den neuen Anwendungen selbstverständlich. Aber welche Chancen bzw. Risiken sind mit einer Social Media Kampagne verbunden.
Hier sind ein paar Vorteile bzw. Nachteile beim Einsatz einer Social Media Kampagne.
Chancen und Vorteile von Social Media Netzwerken:
- Zuhören: Erkennen und verstehen, was Kunden wirklich wollen durch „Lauschen“ in Blogs, Community und Foren
- Marktforschung: Überblick über Märkte, Kunden Mitbewerber durch systematische Suche in den Social Media Netzwerken
- Weltweite Verbreitung, hohe Aktualität und Schnelligkeit
- Branding: Verstärkte Wahrnehmung von Marken, Unternehmen, Personen und Pordukte
- Virale Marketing-Effekte beispielsweise durch weitergeleitete Tweets oder Webvideos
- Positive Reputation durch Image-Arbeit
- Etablierung des Expertenstatus, zum Beispiel durch fachliche Beiträge in Blogs
- Kundenbeziehungsmanagement, beispielsweise durch Twitter
- Neue Potenziale zur Gewinnung neuer Mitarbeiter
- Kunden „mitmachen“ lassen durch Aufruf zur aktiven Gestaltung von Produkten
- Reisekosten sparen: Zum Beispiel mit Webkonferenzen Abstimmungen oder Beratungen durchführen
- Online Verkaufen durch Webmeetings
Risiken einer Social Media Kampagne:
- Zeitverschwendung durch Social Networks: Viele Tools, viele Zugangsdaten, unterschiedliche Regeln.
- Angst an den Pranger gestellt zu werden, weil man gegen Regeln verstoßen hat.
- Suchtpotential
- Datenschutz/ Kriminalismus, beispielsweise Datendiebsthäle von hinterlegten Adress- und Bankdaten
- Return of Invest (ROI): Erfolge sind messbar
- Negative Reputation: nicht wünschenswerte Informationen über Personen, Produkte und Unternehmen werden verbreitet.
- Kontrollverlust: Unternehmen verlieren Macht über ihre Marke
- Ängste der Unternehmer, User an der Produktgestaltung teilhaben zu lassen
- Nutzen für Unternehmen stark von der Branche abhängig
- Gezielte Streuung von falschen Informationen
- Unsinnige Nachrichten, zu viele Informationen wie zum Beispiel Twitter-meldung á la „Bin gerade im Zug“
- Bei Twitter: Begrenzung auf 140 Zeichen für Werbung
Zum Schluss muss ich erwähnen, dass diesen Artikel aus der „Versicherungsjournal-Extrablatt“ inszeniert wurde.





Eine interessante und umfassende Erläuterung. Dabei stiess ich auf den Punkt “Kontrollverlust: Unternehmen verlieren Macht über Ihre Marke”. Diese Bemerkung steht unter Risiken und würde ich als “nicht-wünscheswert” damit einordnen. Doch vielleicht ist es gerade das Hauptaugenmerk des Social-Networkings, dass die Gemeinschaft durch Ihre Be- und Anmerkungen, Ihre Disukssionen über das Schiksal der Marke bestimmt. Gerade wenn die Gemeinschaft (heute sagt man ja eher Fans) Ihre Wünsche oder Kritik äussert, kann das Unternehmen davon nur profitieren. Es ist damit jedoch nicht ausgeschlossen, das am Ende etwas ganz anderes rauskommt, als die Firmenleitung wollte.
Das ist dann richtiges Social media.
Grüße Frank